»Nur allzu leicht wiegen wir uns in dem Wahne, daß die Beziehungen
des fremden Subjektes zu seinen Umweltdingen sich im gleichen Raume
und in der gleichen Zeit abspielen wie die Beziehungen, die uns mit den
Dingen unserer Menschenwelt verknüpfen. Genährt wird dieser Wahn
durch den Glauben an die Existenz einer Welt, in die alle Lebewesen
eingeschachtelt sind. Daraus entpringt die im allgemeinen gehegte
Überzeugung, daß es nur einen Raum und eine Zeit für alle Lebewesen
geben müsse.« JAKOB VON UEXKÜLL